Gläsernes Mobil für Privatsphäre
Scheibchen um Scheibchen wird das Recht auf Privatsphäre beschnitten.
Auf dieses Problem macht die Piratenpartei mit dem gläsernen Mobil aufmerksam, einem vier Meter langen PKW-Anhänger – umgebaut zu einem Wohnzimmer, in das jeder von außen hineinschauen kann.
Begleitet wird die Aktion von dem Infostand
am: 1. Mai 2010
ab: 10:00 Uhr
vor: Askania am Preuteplatz (Bahnhofstr. / Grasreinerstr.)
in: Gelsenkirchen
Hier können interessierte Bürger über Themen wie »Privatsphäre«, »Überwachung« und ihre Befürchtungen|Sorgen mit uns Piraten diskutieren.
Ihr habt die Möglichkeit, die Insassen des mit durchsichtigen Wänden ausgestatteten Mobils direkt zu »überwachen«, oder euch selbst der Überwachung durch andere Passanten aussetzen.
Die Piratenpartei macht hiermit auf die Gefahren der zunehmenden staatlichen Kontrolle im privaten wie öffentlichen Bereich aufmerksam.







Nachdem wir so einige verwaltungstechnische Hürden genommen hatten und auch so langsam die Windmühlen nachgaben, war eines klar:
Neben kommunalpolitischen Themen wurden von den Bürgern auch größere aktuelleThemen wie z.B. Indect und ACTA angesprochen. So konnte man erkennen, dass auch in einer Stadt wie Gelsenkirchen mit ihrer sehr hohen Arbeitslosenquote, nicht immer an erster Stelle die Angst vor dem Jobverlust steht. Die Probleme von staatlichen Überwachungsmaßnahmen ist von den Bürgern oft angesprochen worden.
Feierlich eröffneten Bezirksbürgermeister Detlev Preuß (SPD) und Stadtdirektor Michael von der Mühlen (SPD) am Dienstag (27.) die Veranstaltung zur Einweihung der umgestalteten Grünanlage und dem “Piratenspielplatz” an der Robert-Koch-Straße mit dem Anschnitt einer Piratentorte.. Im Mittelpunkt des Spielplatzes steht eine Spiel- und Kletterkombination in Form eines Piratenschiffs.
Einige Mitorganisatoren der piratigen Veranstaltung kamen mit selbst gebastelten Augenklappen, die am Basteltisch des Stadtumbaubüros von Kindern gebastelt wurden auf uns zu und wollten gerne ein Foto, dem wir natürlich gerne nach kamen. Eine gelungene Spielplatzeinweihung.
Anwohner sprachen uns Piraten an, dass sie völlig übergangen wurden, was die rund 350 000 Euro teuren Parkgestaltung anging [3]. Obwohl es öffentlich hieß, die Anwohner wären durch eine Bürgerversammlung eingebunden gewesen [4].